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Ausländerkriminalität › BasisinformationenWalter

Ausländerkriminalität in Deutschland -
Wandelungen eines sozialen Problems

Als in den 50er und 60er Jahren die "Gastarbeiter" in die Bundesrepublik geholt wurden, weil einheimische Arbeitskräfte fehlten, war die Kriminalität derselben kein Thema.

Nachdem dann aber zum Ende der 60er Jahre die wirtschaftliche Blüte erste Verwelkungserscheinungen zeigte, begann man sich auch für die problematischen Seiten der Hinzugekommenen zu interessieren.

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Zu Beginn der 90er Jahre veränderte sich die Lage erneut.

Nach der Aufhebung des "eisernen Vorhangs" strömten neue Gruppen von Zuwanderern nach Deutschland: vor allem kamen Armuts- und Kriegsflüchtlinge aus Südosteuropa, meist in der rechtlich privilegierten Form von Asylsuchenden.

Sie gehörten ersichtlich nicht zu der Bevölkerungsgruppe, die deutschen ökonomischen Bedürfnissen entsprachen, sondern nahmen umgekehrt die sozialen Leistungen eines vergleichsweise reichen Landes in Anspruch.

Nach einer kurzfristigen Steigerung der Zuwanderungszahlen gelang dann 1993 eine deutliche Einschränkung ("Asylkompromiss"), indem Menschen aus sicheren Drittländern, die Deutschland umgeben, zurückgeschickt werden konnten.

Zuvor war davon die Rede, dass "das Boot voll" sei. Die Ausländerkriminalität betraf jetzt vorwiegend die Kriminalität junger Männer, Jugendlicher (14 - 17jähriger), Heranwachsender (18 - 20jähriger - jeweils zur Tatzeit) und junger Erwachsener (bis zu ca. 25 Jahren).

Hinzugetreten sind die jungen männlichen deutschstämmigen Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjet-Union, mitunter als "Deutschrussen" oder "Russen" bezeichnet.

 
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