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Fremdenfeindliche Verbrechen › BasisinformationenSchneider
Kriminologie der Hassdelikte

Vorwort

I. Problembewusstsein

In den letzten drei Jahrzehnten hat sich der Begriff Hassdelikt - auch Vorurteilsverbrechen (Bias Crime) - nicht nur als die Bezeichnung eines sozialen Problems, sondern als ein theoretisches Konzept in Nordamerika und in der englischsprachigen Welt, in jüngster Zeit auch in Deutschland ausgebreitet (vgl. Jenness/Grattet 2001; Perry 2001; Schneider 1996, 2000, 2001a, 2001b, 2001c; McDevitt/Williamson 2002; Schwind 2002, 556).

Er beruht auf den verheerenden Massenhass-Ereignissen des 20. Jahrhunderts (Kressel 1996): z.B. den Völkermorden und "ethnischen Säuberungen" und geht auf eine Bevölkerungsbewegung gegen Hassverbrechen zurück.

Dieser Bewegung sind drei Bevölkerungsbewegungen vorausgegangen: die "Civil Rights Movement", die Frauenbewegung und die Opferrechtsbewegung.

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