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Jugendkriminalität › BasisinformationenMichael WalterKap. 2

Vorbeugung der Kriminalität auf kommunaler Ebene

Zu den Aktivitäten neuer Kriminalitätsvorbeugung in den Kommunen gehört u.a.:

  • Gegen Störungen der öffentlichen Ordnung durch Jugendliche und dass damit gekoppelte Beeinträchtigungen des Sicherheitsgefühls älterer Menschen wird angegangen.
  • Gemeindliche Brenn- und Problempunkte, wie beispielsweise öffentliche Brunnen oder Einrichtungen einer U-Bahn, die von Nichtsesshaften und Drogenabhängigen um- oder belagert werden, sollen intensiver überwacht und durch gegebenenfalls schnelles Eingreifen von Ordnungskräften "entschärft" werden.

Von daher gelten bisweilen nicht nur Straftaten an sich, sondern auch Geschehnisse, die dem vorausgehen als Ausdruck einer bedrohlichen "Szene". Kriminalität wird also vor allem als eine sozial gefährliche Erscheinung, die die ökonomischen Standortbedingungen und die Kauffreude negativ beeinflusst und darüber hinaus den Menschen teilweise Angst einflößt, gesehen.

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