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Jugendkriminalität › BasisinformationenMichael WalterKap. 2

Statistiken

Aus der Distanz betrachtet umfasst die Jugendkriminalität einen beachtlichen Anteil der registrierten Gesamtkriminalität, ist also schon aus quantitativen Gesichtspunkten von erheblichem Gewicht, obwohl der überwiegende Teil kleine Delikte mit geringem Schaden betrifft. Seit 1882 werden die jungen Menschen statistisch gesondert ausgewiesen.

Da deren Delikte häufig in der Öffentlichkeit und ohne Verschleierungen begangen werden — etwa Demolierungen von Telefonzellen, Graffiti-Malereien oder körperliche Auseinandersetzungen, fallen sie nach außen auf und werden leicht zum Gesprächsthema.

Die Grafik (unten) zeigt den Filterprozess der Kontrollinstanzen bei Jugendlichen, Heranwachsenden und Erwachsenen (im Jahre 1998 — alte Bundesländer und Gesamt-Berlin)

Tabelle zur abgebildeten Grafik

 
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