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Jugendkriminalität › SpezialthemenJugendbandenSchneider

Einleitung

Die meiste  Kinder- und Jugenddelinquenz  wird zwar mit unmittelbarer oder mittelbarer Unterstützung der Gleichaltrigengruppe begangen; dauernde Mitgliedschaft in einer gut organisierten Jugendbande ist aber ebenso selten wie ständige Einzeltäterschaft.

Delinquente  Jugendsubkultur und Gruppenunterstützung sind nicht gleichbedeutend mit Jugendbande. Der delinquente Einfluß der Gleichaltrigengruppe macht sich regelmäßig in losen, instabilen, kurzlebigen, flexiblen und durchlässigen Gesellungsformen bemerkbar.

Solche Gruppierungen (Cliquen, Haufen, Rotten, Meuten, Horden oder Scharen) besitzen keine feste Führerschaft und keine Struktur; sie sind nur von kurzer Dauer, und ihre Mitglieder wechseln ständig.

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Die meisten delinquenten Kinder und Jugendlichen verüben ihre Straftaten in ständigem Wechsel zwischen Täterschaft innerhalb und außerhalb solcher lockerer Zusammenschlüsse. Erst nachdem die Jugendlichen 15 bis 16 Jahre alt geworden sind, beginnt die Einzeltäterschaft zu überwiegen. Auch die Art der Delikte ändert sich: An die Stelle von Vandalismus und Ladendiebstahl treten Einbruch und Raub.

 
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