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Jugendkriminalität › SpezialthemenJugendbandenSchneider

Definition und Erscheinungsform der Kinder- und Jugendbande

Von den lockeren, formloseren Gesellungseinheiten sind die Kinder- und Jugendbanden im engeren Sinne zu unterscheiden, die in den USA und in Rußland häufiger vorkommen als in Westeuropa.

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Zahlreiche Jugendbanden konzentrieren sich freilich nicht mehr auf ein bestimmtes Bandengebiet. In der Großstadt kommt Bandendelinquenz häufiger vor als auf dem Land. Jüngere Delinquenten begehen ihre Straftaten mehr in Banden als ältere heranwachsende Rechtsbrecher.

Da die Jugendbande vor allem psychische Erwerbsziele anstrebt (mangelndes ökonomisches Prinzip), bezeichnet man Zusammenschlüsse erwachsener Rechtsbrecher als Verbrecherorganisationen.

Wenig Kontakt zu Verbrecherorganisationen

Zwischen Jugendbanden und Verbrecherorganisationen gibt es wenig Kontakt. Gewaltdelinquenz wird häufiger in Banden verübt als Vermögensdelinquenz. Bandendelinquenz ist sozial sichtbarer als Individualdelinquenz, die deshalb in höherem Maße unangezeigt im Dunkelfeld bleibt.

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Bandennamen, Aufnahmezeremonien, festgelegte Vorgehensweisen (Riten), bestimmte Schlupfwinkel, Bandensprache und einheitliche Kleidung besitzen die Jugendbanden nicht nur, um den Bandenzusammenhalt zu festigen. Da die Bandenmitglieder in ihrem Status und Selbstwertgefühl zutiefst verunsichert sind, brauchen die Banden feste Regeln und Definitionen zu ihrem eigenen Selbstverständnis.

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