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Jugendkriminalität › SpezialthemenJugendgewalt und MedienRaithel

2. Medienkonsum

Unter den mit Delinquenz potenziell im Zusammenhang stehenden Filmgenres (vgl. Lamnek 1995; Fuchs/Lamnek/Luedtke 2001) werden unter den Befragten am häufigsten Actionfilme gesehen (s. Abb. 1).1

Abbildung 1: Filmkonsum (Angaben für „oft“ und „sehr oft“ in Prozent) und Beurteilung des Gewaltgehalts (Angaben für „sehr gewaltvoll“ in Prozent)

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Am gewalthaltigsten werden erwartungsgemäß
die Ego-Shooter eingeschätzt

Unter den am gewaltrelevantesten Computerspielgenres werden die sogenannten „Ego-Shooter“ (Spiele wie „Tekken“, „Counter Strike“, „Half-Life“, „Metal Gear“, „Unreal Tournament“, „Resident Evil“ oder „Mortal Kombat“) von 22.2 Prozent der Jugendlichen oft bzw. sehr oft gespielt (s. Abb. 2).2

Abbildung 2: Computerspielkonsum (Angaben für „oft“ und „sehr oft“ in Prozent) und Beurteilung des Gewaltgehalts (Angaben für „sehr gewaltvoll“ in Prozent)

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1 Der Filmkonsum wurde anhand 5-stufiger Ratingskalen von „nie“ bis „sehr oft“ erhoben. Weiterhin wurde die Beurteilung der genrespezifischen Gewalthaltigkeit mittels einer 4-stufigen Skala von „nicht gewaltvoll“ bis „sehr gewaltvoll“ erfasst.

2 Der Computerspielkonsum wurde ebenfalls anhand 5-stufiger Ratingskalen von „nie“ bis „sehr oft“ über einzelne Genres (Ego-Shooter, Kampfsportspiele) erhoben. Weiterhin wurde die jeweilige Beurteilung der Gewalthaltigkeit mittels einer 4-stufigen Ratingskala von „nicht gewaltvoll“ bis „sehr gewaltvoll“ erfasst.

 
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