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Jugendkriminalität › SpezialthemenRechtsextremismusBjørgo

7. Ausstiegsmöglichkeiten

Mitglieder rassistischer Gruppierungen, die aus verschiedenen Gründen daran denken, auszusteigen, werden sich also oft dafür entscheiden, zu bleiben, weil sie die Alternativen noch unattraktiver finden.

Die folgende Übersicht diskutiert einige Strategien, die ehemalige Aktivisten verfolgt haben oder verfolgen können, um aus rassistischen Gruppen herauszukommen; die Pros und die Kontras der wichtigsten Optionen werden dabei aufgezeigt und bewertet.

1. Die deutlichste und spektakulärste Strategie besteht darin, einen klaren Bruch mit der rassistischen Bewegung zu vollziehen, indem man öffentlich von ihren Ansichten und Ideologien Abstand nimmt.

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2. Eine Reihe von Aktivisten löst sich mehr oder weniger öffentlich aus den rassistischen Gruppierungen, indem sie sich auf familiäre Verpflichtungen, Angst vor zerstörten Berufsaussichten, Unzufriedenheit mit der Richtung, die die Gruppe einschlägt, etc. berufen – aber ohne einen kompletten Bruch mit deren Ideologie und deren politischen Ansichten zu vollziehen.

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3. Gruppenmitglieder, die nicht als rassistische Aktivisten bekannt sind, haben gute Aussichten für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft, wenn sie einen unauffälligen Ausstieg wählen und sich allmählich ohne offenen oder öffentlichen Bruch zurückziehen.

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