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8. Hilfe beim Ausstieg aus gewalttätigen und rassistischen Gruppen
Das norwegische Exit-Projekt
8.1 Hintergrund
Wenngleich in Norwegen nur 100 bis 150 aktive Neonazis registriert waren, wurden ab 1990 mehrere Kommunen in Norwegen mit ernsten Problemen konfrontiert, die ihren Ursprung in fremdenfeindlicher Gewalt und in rassistischen Jugendgruppen hatten.
Nach einer Serie besonders scheußlicher Vorfälle in der Stadt Brumunddal bemühten sich zentrale und lokale Behörden sehr darum, Instrumente zu entwickeln und einzusetzen, um dieser und ähnlicher Situationen Herr zu werden.
Der Drei-Jahres-Plan Brumunddal wurde nach einer grundlegenden Forschungstätigkeit entwickelt und wissenschaftlich begleitet.
Er hatte ein sehr positives Ergebnis.
„Drei-Jahres-Plan Brumunddal“
wurde wissenschaftlich begleitet
Der Aktionsplan beinhaltete eine breite Mobilisierung öffentlicher Stellen und der Privatgesellschaft.
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Einige andere norwegische Kommunen mit ähnlichen Problemen in Bezug auf gewalttätige und rassistische Jugendgruppen wurden durch die positiven Erfahrungen und Erfolge des Aktionsplanes Brumunddal und seine vielversprechenden Methoden inspiriert.
In den meisten Fällen schafften es auch diese Kommunen, ihre Probleme zu lösen oder zumindest zu verringern.
Die Erkenntnisse aus dem Aktionsplan Brumunddal veranlasste die Zentralregierung, eine ständige Expertengruppe mit der Bezeichnung „The Interdisciplinary Advisory Service for Local Action against Racism and Xenophobia“ einzusetzen, die vom Directorate of Immigration (UDI) koordiniert wird.
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Eines der Ergebnisse dieses Vorgehens war das Exit-Projekt, das in den Jahren 1995 bis 1997 entstand. |