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10. Das strukturierte Jugend-Eltern-Fachmann-Gespräch
Ein Beamter der Präventiv-Polizei, der ein Mitbegründer des Exit-Projektes war, Bjørn Øvrum, hat eine weitere überzeugende Methode der frühen Intervention bei Kindern entwickelt, die bei rassistischen Gruppen mitmachen oder in strafbares Verhalten verwickelt sind.
Das strukturierte Jugend-Eltern-Fachmann-Gespräch kommt in Betracht, wenn z.B. ein Polizeibeamter, ein Lehrer oder ein Mitarbeiter in der Jugendarbeit entdeckt, dass ein Kind oder ein Jugendlicher mit Aktivitäten zu tun hat, die Anlass zur Sorge geben.
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Das Gespräch basiert auf einer strukturierten Vorgehensweise, bei der der Fachmann, die Eltern und das Kind gemeinsam über das Verhalten reden, das Anlass zu dem Treffen gegeben hat, und darüber, was ihrer Meinung nach das Verhalten erklärt.
Mehre Alternativen
als Antwortmöglichkeiten geboten
Wenn zum Beispiel der junge Mensch einer gewalttätigen oder extremistischen Gruppe angehört, wird er gefragt, was ihn seiner Auffassung nach in die Szene gebracht hat.
Dem Jugendlichen werden mehrere Alternativen als Antwortmöglichkeiten geboten:
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In der Planung für die Zukunft versucht der Profi gemeinsam mit dem Jugendlichen und den Eltern, Lösungen zu finden, die einen Prozess der Neuorientierung und der Verhaltensänderung einleiten sollen.
Diese beiden Methoden haben sich als frühe Interventionen bei jungen Teenagern bewährt, die mit rassistischen Jugendgruppen in Kontakt gekommen waren.
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