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Jugendkriminalität › SpezialthemenRechtsextremismusBjørgo

11.2 Evaluation des schwedischen Modells

Das aktive Engagement von Exit für den einzelnen jungen Menschen dauert für gewöhnlich zwischen 6 und 12 Monate.

Im April 2001 arbeitete Exit aktiv mit etwa 40 Personen.

Zu diesem Zeitpunkt ergab die Untersuchung des Schwedischen Rates für Kriminalprävention (BRÅ), dass „die Arbeit des Exit-Projektes sowohl relativ weitreichend als auch erfolgreich war“.

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Obwohl der Evaluationsbericht dem Projekt in Bezug auf Aktivitäten und Ergebnisse generell sehr gute Noten erteilt hat, hat er auf der Negativseite auf organisatorische Probleme hingewiesen, die einen hohen Personalwechsel zur Folge hatten.

Hoher Personalwechsel

Dies hängt zusammen mit typischen Erscheinungen in Organisationen, die von engagierten Enthusiasten gegründet werden, mit all den Stärken und Schwächen, die viele solcher Organisationen aufweisen.

Die Evaluation hat ergeben, dass es für den Erfolg von Exit in Schweden entscheidend war, dass Menschen mit diesem besonderen Hintergrund und dieser persönlichen Glaubwürdigkeit mitgewirkt haben.

Aber es gab eben auch die genannten organisatorischen Probleme. In der zukünftigen Arbeit von Exit sollte deshalb die aus persönlicher Erfahrung gewachsene Stärke kombiniert werden mit einer professionelleren Leitung und den bewährten Beziehungen zu anderen Behörden.

 
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